Chapter Text
Der Saal des himmlischen Rates war mit all seinen Mitgliedern gefüllt worden. Dies war, angesichts der äußeren Umstände, ein Grund zur Besorgnis im Himmel. Der Rat trifft sich für gewöhnlich einmal im Monat. Als Gast hatten sie bei ihrer letzten Sitzung die Kronprinzessin der Hölle und einzige Tochter des Morningstars eingeladen. Ihr Vater hatte dies vom Himmel verlangt. Sie sollte ein wichtiges Anliegen an sie haben. Gäste, selbst aus dem Himmel, waren eigentlich nie zugelassen. Ihr Besuch endete in seinem furchtbaren Desaster, dass zur Offenlegung politischer Geheimnisse und der Entstehung von Aufruhr führte. Dies ereignete sich erst letzte Woche.
Aufgrund dieser Umstände wäre ihre aktuelle, außerplanmäsige Sitzung zwar begründbar, doch der eigentliche Grund war tatsächlich ein anderer. Ein Thron hatte zu dieser Versammlung gerufen. Besagter ringköpfiger Engel flog in die Mitte des Saals, um zu allen zu sprechen. Er ist klein, wirklich klein. Selbst für seinesgleichen ein Zwerg. Trotz des roten Pullovers, an Stelle einer weis-gold-blauen Robe, seiner türkisenen, sn Stelle von rein weißer Haut und seinem mehr als befremdlichen Kopf, erinnerte der Engel Sear an Lucifer. Seine Statur und sein Auftreten erinnern sehr an den Gefallenen. Er spricht mit kindlicher, spanischer Stimme. Unsicherheit lässt sie hörbar zittern.,,Ich, ich hatte eine Vision!... Vergangene Nacht! Vom Herrn!"
Unruhe und Gemurre machten sich unter den Engeln breit. Schließlich ergriff einer von ihnen das Wort. Sera und Emily waren beide zu sehr von der Information überrascht, zu verwirrt, um zu wissen was sie davon halten sollten, um selbst zu reagieren und zur Stille zu bitten. ,,Was sagte die Vision."
Der kleine Engel schluckt schwer, seine Stimme zollt von seiner Angst. ,,Ich sah, in Nebel aus Blut und Finsternis, Bilder der Zukunft. Ich sah, wie unsere Armee auf ein Hotel in der Hölle zustürzte und von den Verdammten mit ihren eigenen Waffen zurück gedrängt wurde. Ich sah, wie Adam Prinzessin Morningstar versuchte zu töten und dann von Luzifer in den Boden geschlagen wurde. Seine mit Stichen und seinem eigenen goldenen Blut übersäte Leiche, auf dem Boden der Hölle. Ich sah, wie ein Mann mit einem Fernseher als Kopf, in einem weißen Anzug, auf einer Bühne zum Wiederstand aufrief, wie einst Lilith. Die beiden Seraphime, Abel und Lute flogen hinab, um ihn zu besänftigen, doch er erklärte ihnen den Krieg. Zuletzt sah ich, wie er mit einer Waffe von der Hölle aus zu uns schoß und das heilige Tor damit in seiner Gänze zerstörte."
Jeder Engel, selbst Sera, spürte Angst bei diesen Worten in sich aufsteigen. Lutes und Adams wurde jedoch von ihrer Wut übertönt. Sera beschloß sich schließlich an den armen Thron zu wenden.,,Sind Sie sich sicher, dass dies eine Vision und nicht nur ein Albtraum war?"
Es klang, als hätte der mundlose Engel geschluckt. ,,Ich war erfaßt von Todesangst! Es roch nach Schwefel und Asche! Mich starrten unzählige, rot glühende Augen von allen Seiten an! Meine Flügel standen in Flammen! Ich habe schwarzes Blut geweint! Es waren SCHMERZEN, schlimmer als in jedem Traum! Ich bin mir sicher, es war eine Vision!"
Was er sagte, verängstigte alle noch mehr. Was er sagte! Wenn das stimmte wären sie alle in Gefahr! ,,Meine Kinder, ich fürchte er sagt die Wahrheit. Der Herr gab ihm eine Vision unserer zurück. Und sie sieht nicht gut aus." Die Sprecherin Gottes zeigte sich in weis-gelben Licht und allein der Klang ihrer Stimme ließ den Raum sich beruhigen.,,Aber, wenn der Herr uns dies zeigte, dann kann diese Zukunft auch noch abgewandt werden!"
,,Wie?" Sera war von der Verzweiflung in ihrer eigenen Stimme entsetzt. Die Sprecherin legte jedoch nor den Kopf schief und lächelte sie an. Es war klar, dass sie es ihnen nicht sagen würde. Sie überlegte, jeder der Engel im Saal überlegte verzweifelt, und schließlich begriff sie etwas. ,,Der Angriff auf Prinzessin Charlotte Morningstar! Er hat alles ausgelöst!nicht nur konnten dadurch Luzifers ketten gelöst werden. Wir zogen seinen Zorn und damit den, der gesamten Hölle auf uns! Der Mann im weißen Anzug muss zu Luzifer gehören! Der verhöhnt uns durch das Tragen dieser heiligen Farbe dieetzten 10.000 Jahre! Nur seine Macht, kann einen solchen Angriff der Hölle ermöglichen!"
,,Aber Wan nützt uns das Wissen wieso! Wir wissen nun, dass die Hölle uns bedrohen kann! Wir sollten uns bessen auf einen wirklichen Krieg vorbereiten!" Protestiert Adam. Das Funkeln in Lutes Augen, als due ihm zustimmen zunickt, lächste nach Blut! "Wir sollten dieser Prinzessin und ihrer gottlosen Verräterin die Kehlen durchtrennen!" Dass sie für ihren Ausruf selbst von Adam einen Blick aller 'Chill Mal Mädchen' erhielt, sagt viel.
Sera warf ihm einen eiskalten Blick zu. ,,Schweigt ihr beiden! Leutnant, Sie haben keine Befugnis hier zu sprechen. Und Adam! Es ist dir nicht nur untersagt Höllengeborene zu verletzen, nach dem Besuch der Prinzessin verbot ich dir einen Angriff auf ihr Hotel! Doch wie es scheint, planst du genau diese beiden Verbote zu brechen und bringst den Himmel an den Rande des Falls! Oder hättest du das nicht vor?"
,,Ich... Ich wollte... Ja, aber-" Sera ließ den ersten Mann nicht zu Ende sprechen.
,,Es wäre am besten, wenn du und dein Leutnant nun gehen. Ihr seit ihr überflüssig. Sollte es zu Plänen kommen, an denen eure Mithilfe benötigt wird, werden wir euch darüber informieren. Kein aber!" Bei Seras strengen Blick senkte Adam seinen Kopf. Lute wollte widersprechen, doch Adam ging bereit und schlief sie mit sich mit.,,Ich hatte wirklich gehofft, dass du nach Eden deine Lektion gelernt hast." Adam schluckt niedergeschlagen, als er ging. Sobald er verschwunden war, wendet sich Seras an die Gesamtheit der anwesenden Engel.,,Ich hätte einen Vorschlag, den ich euch unterbreiten möchte..."
Luzifer ging mit einem goldenen Brief in der Hand zum hotel seiner Tochter. Der Himmel hatte ihm einen Brief geschickt! Den Inhalt musste er sofort seiner Tochter erzählen! (Und sie fragen, wie sie es nur so verbockt hätte!) Er stieß die Tür zum hotel auf und fand alle Bewohner im Inneren vor. Seine Tochter war gerade dabei eine Art Krisensitzung mit all ihren Bewohnern abzuhalten und einen Plan zur Verteidigung des hotels bei der nächsten Ausrottung zu bilden. Es war allen anwesenden anzusehen, dass keine Ideen hatten und hoffnungslos waren. Als die Prinzessin ihren Vater erblickte, ging sie unsicher auf ihn zu und fuchtelte panisch mit ihren Händen. ,,Das! Hallo! Es ist... schön dich so schnell wieder zu sehen! Aber... Was machst du hier?"
Der Teufel umarmt seine Tochter. ,,Chat-Char! Ich muss dich kurz entführen! Kannst du kurz mitkommen!?" Es sollte zwar eine Bitte sein, aber in seinem Enthusiasmus klang es fast wie ein Befehl.
Charlie wurde bei der Bitte Ihres Vaters sichtlich unbehaglich und für sich über Ihren Arm. ,,Dad... Es ist... Könntest du wan änderst wieder kommen, Okey? Wir haben hier etwas wichtiges zu besprechen. Wegen Adam und wenn er kommt... Im Himmel lief es nicht so gut."
Der Teufel war kurz wegen dem Verhalten seiner Tochter besorgt, doch dann erschien wieder ein breites Lächeln in seinem Gesicht. Der Brief in seiner Hand hatte diese Wirkung. ,,Keine Sorge, Char-Char! Der Himmel hat mir einen Brief geschickt!" Ihr Vater hob den besagten Umschlag hoch. ,,Es wird keine Ausrottung mehr geben!"
Alle Anwesenden, vor allem seine Tochter, sahen ihn geschockt an. ,,Wieso?" Ihre Frage war ein schwacher Hauch, kaum höher.
Luzifer zuckt gelassen mit den Schultern. ,,Anscheinend hatte irgendein Engel eine Vision der Zukunft. Wenn sie damit weiter machen, würde es zum Krieg kommen und ein Teil der Folgen daraus für sie dort oben gefiel ihnen nicht oder so. Sie haben die Ausrichtungen sicherheitshalber aufgegeben." Ihm waren die Umstände eigentlich egal. Was wichtig ist, die Ausrottungen waren vorbei und das wollte seine Tochter doch!
Charlie war zu tiefst begeistert. Ihre Augen funkelten vor Hoffnung. ,,Wollen sie jetzt doch mein Hotel unterstützen!? Bestimmt glauben die jetzt an die Erlösung als Lösung!"
Nun war es an Luzifer sichtlich verlegen und zurückhaltend zu sein. ,,Nun.. Nein. Der Brief ging darauf oder die Überbevölkerung hier unten eigentlich nicht ein. Es scheint ihnen... egal zu sein..." Diese Worte schmerzten seine Tochter sichtlich. Sie senkte traurig ihren Kopf. Es tat Luzifer weh, seinen kleinen Apple-Cake so zu sehen. Doch dann viel ihm etwas ein, um Seine Tochter aufzumuntern und er begann mit neuer Freude zu sprechen. ,,Aber sie schrieben mir, dass ihr neuer Plan zur Verhinderung von Aufständen hier unten darin besteht, dass sie einen Engel hier zu uns schicken. Er soll nach Bewegungen für einen Aufstand bei Sündern und Höllengeborenen suchen und mir beim Unterbinden dieser helfen. Du kannst ja probieren ihn davon zu überzeugen, dir zu helfen. Sicher wird er das tun. Frag ihn einfach. Er wird eh ohnehin in dein Hotel kommen."
Charlie strahlte wieder heller als die Sonne. ,,Oh, Dad, das ist eine grandiose Idee! Das wird uns bestimmt auf dem Weg zur Erlösung helfen! Und, wenn wir dann endlich Erfolg haben, wird der Himmel uns gans sicher unterstützen!" Keiner der beiden bemerkt die einstimmig nicht zustimmenden Blicke aller anderen Personen im Raum. Charlie viel jedoch etwas ein. ,,Dad, wann kommt der Engel zu und?"
,,Sie kommt... ", verkündet Luzifer und blickt noch einmal auf den Brief, um keine falsche Uhrzeit zu sagen. Bevor er weiter sprechen konnte, öffnete sich ein goldenes Portal zum Himmel in der Lobby. ,,.... jetzt."
Ein Engel trat durch das Portal. Bei seinem Anblick stöhnen alle ungläubig, bevor ein Moment der Stille Einzug hält. Schließlich sprach Vaggie von Unglaube erfüllt und brach die Stille. ,,Adam!?!"
