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Nebelwirren

Summary:

Dinge neigen dazu, im Nebel verloren zu gehen, in diesem verdammten Nebel in meinem Kopf, der Kanten unscharf macht und alle Farben verschluckt, bis nur noch nichtssagendes Grau übrig bleibt.

or: Im Nebel ist es so schwer, den Weg nach Hause zu finden. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, warum ich hier bin.

Notes:

CW Heavy Derealisation, maudado ist sich unsicher, was real ist

Falls noch irgendwelche Tags oder Warnings fehlen, tut mir dies aufrichtig leid. Ich nehme in den Kommentaren immer gerne konstruktive Kritik an (insb. fehlende Tags/Warnings, aber auch Fehler, die euch auffallen, u. ä.).

Reader discretion is advised

Ashes (it/its | es/es | any/all)

EDIT 20220522: in light of maudado outing herself as non-binary, I've decided to update their pronouns in this fanfic (I have chosen to use dey/deren/denen/demm in addition to sie/ihr pronouns in this fanfic, as it is - to my knowledge - the most widely used German equivalent to they/them; if maudado ever states they prefer other neutral pronouns in German, I'm going to update the fic accordingly). I have also removed or changed all gendered terms, as well as replacing her deadname with Maudado.

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

„Sicher, dass sie die Richtige ist?" „Die Beschreibung passt zumindest." „Dey sieht nicht besonders gefährlich aus." „Aber es muss einen Grund für die Krone geben, jemandem, dey so aussieht, so gut zu verstecken. Außerdem, wir haben ohnehin keinen anderen Raum mehr gefunden." „So oder so sollten wir demm mitnehmen, und dann nichts wie raus hier."

Wer... Wer sind diese Männer? Ihre Stimmen sind zu laut... Laut sein ist nicht gut. Wer noch schreien kann, ist noch zu stark. Oder sind sie laut? Sind sie echt? Ich höre sie nicht mehr reden, nur noch Geraschel. Bittet redet weiter... Dann weiß ich, dass ihr wirklich nicht die Kerkermeister seid. Die Stimme von dem einen ist hübsch. Sie gefällt mir. Ob seine Augen so hübsch sind wie seine Stimme? Stimmen sind wichtig. Sie verraten viel über einen Menschen.

Jemand kommt auf mich zu. Bitte, sprich mit mir. Bist du echt? Bist du real? Oder bilde ich mir die neuen Stimmen nur ein? Er fummelt an meinen Fesseln rum. Befreist du mich? Warum befreist du mich? Sprich doch mit mir. Wer bist du?

Oh. Du löst meine Fesseln gar nicht. Du änderst sie nur, sodass ich nicht mehr an die Wand gekettet bin. Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, dann ist es wohl nicht wahr. Verstehe.

Ich will mit dir sprechen, aber ich kann nicht, der Nebel in meinem Kopf ist zu dicht. Ich sehe meine eigenen Gedanken kaum. Werde ich verrückt? Ich weiß nicht... Ich weiß kaum etwas. Aber die Männer sind neu, da bin ich mir sicher. Sie gehören nicht zu den Leuten hier.

Vielleicht bin ich schon längst verrückt.

„Dey wiegt wirklich nicht viel für ihre Größe. Ich kann sie nehmen." „Gut, dann los. Ich will hier weg sein, bevor die Wachen etwas merken." „Geht es ihr gut? Dey reagiert kaum." „Wir kümmern uns um sie, sobald wir im Unterschlupf sind."

Einer von ihnen scheint mich zu tragen. Ich will sie bitten, mir wenigstens die Augenbinde abzunehmen, aber mein Körper ist so weit weg und so träge. Ich bin müde, aber ich darf nicht einschlafen. Wer sagt das? Ich weiß nicht. Alles, was ich weiß, ist, dass ich wach bleiben muss. Ich muss.

Meine Handgelenke tun weh, glaube ich. Vielleicht bluten sie. Aber der Schmerz ist so diffus, so weit weg... Trotzdem hält er mich wach. Der Schmerz ist echt. Der Schmerz ist gut, auf eine verkehrte Art und Weise. Er hält mich wach. Wach ist gut. Wach ist Leben. Schmerz ist Leben. Kein Schmerz ist kein Leben. Kein Schmerz ist Tod. Zu viel Schmerz ist auch Tod. Es ist schwierig.

Es wird heller, so viel sehe ich auch durch den Stoff. Heller und wärmer. Wärme ist Leben. Zu viel Wärme ist Tod. Zu wenig auch. Mit vielen Dingen ist das wohl so. Glaube ich. Der Nebel macht mich ganz wuschig, oder vielleicht ist es die unstete Bewegung. Seid ihr noch da? Einer von euch ist auf jeden Fall noch da, aber wo ist der Rest? Bitte, sprecht wieder. Ich will eure Stimmen hören.

Wir sind draußen, oder? Die Luft fühlt sich anders an. Freier. Es ist, als könnte ich zum ersten Mal seit Monaten – Tagen? Wochen? Jahren? – wieder atmen. Ist es das, frei zu sein? Atmen können, ohne dass man jemanden um Erlaubnis bitten muss?

Bin ich frei? Oder habe ich nur den Kerkermeister gewechselt? Ich weiß es nicht. Jetzt gerade bin ich freier als seit langem. Glaube ich.

Du hast mich abgesetzt. Bist du derjenige, der meine Fesseln von der Wand gelöst hat? Ist es wichtig? Ich weiß es nicht. Du bist nicht derjenige mit der hübschen Stimme, aber vielleicht sind deine Augen schöner als seine, keine Ahnung.

„Die Kutsche kommt jeden Moment, dann können wir endlich diese verfluchte Stadt verlassen." „Warte, sind das da hinten Wachen?" „Haben sie uns gesehen?" „Ich glaube nicht."

Jetzt lehne ich an jemandem. Meine Beine sind so schwach, es fühlt sich an, als hätte ich seit Ewigkeiten nicht allein gestanden.

Ewigkeiten. So ein komischer Ausdruck. Fast witzig, irgendwie.

Ich höre Fußschritte, Gelächter von irgendwo rechts – oder ist links? Ich weiß nicht. Alles dreht sich – von mir, leise in der Entfernung. Einer von den Männern, die mich gerettet haben, tritt von einem Bein auf das andere, ich spüre es darin, wie er immer wieder meine Seite streift. Haben sie mich gerettet? Ich weiß es noch nicht. Sie haben mich vor dem alten Kerker gerettet, aber wird es einen neuen geben?

Bitte sprecht mit mir. Ich weiß nicht, wo der Dritte von euch ist, es macht mich nervös. Ist er noch da? Ist er noch echt? War er jemals echt? Dinge neigen dazu, im Nebel verloren zu gehen, in diesem verdammten Nebel in meinem Kopf, der Kanten unscharf macht und alle Farben verschluckt, bis nur noch nichtssagendes Grau übrig bleibt. Es macht mich verrückt, diese Ungewissheit. Alles, was ich nicht in diesem Augenblick höre, fühle, sehe, könnte genauso gut Einbildung gewesen sein, oder eines dieser Erinnerungsfragmente, die wie Geisterschiffe durch die dunklen Schlieren treiben, Überbleibsel aus einer anderen Zeit, die hier und da auftauchen und dann wieder, ganz langsam und unmerklich, wieder abdriften, verschwinden.

Oh, wir steigen ein. Die Kutsche muss in einem dieser Momente angekommen sein, die einfach verloren gehen. Geht das nur mir so? Ist das normal? Ganz, ganz undeutlich spüre ich Schmerz, überall. Alles tut weh. Aber es ist nicht zu viel Schmerz, glaube ich. Ich glaube, ich lebe noch.

Sie sprechen. Sprechen sie über mich? Keine Ahnung. Ich kann nicht ausmachen, was sie sagen, aber die Stimmen sind alle drei noch da. Gut. Das ist gut. Jetzt, in diesem Augenblick, sind sie alle drei real. Die hübsche Stimme ist real. Bitte, bleib echt. Nur für einen Moment noch. Nur für mich.

Halten wir schon an? Da ging schnell. Glaube ich. Zeit ist schwer zu fassen, wenn alles in einem Mix aus Schmerz und Gelächter und harschen Fußstapfen auf kaltem Stein verschwimmt. Zeit wird ein abstraktes Konzept, wenn man keine Möglichkeit hat, ein kontinuierliches Verstreichen ihrer zu beobachten, wenn sich alles nur noch in Momente und Augenblicke auflöst.

Jemand entfernt meine Augenbinde. „Augen unten lassen", warnt mich eine Stimme. Es ist einer von den dreien. Nicht die hübsche Stimme, sondern der, der mich getragen hat. Ich will sehen, ob seine Augen schön sind, aber er hat gesagt, ich darf nicht aufschauen. Der Boden ist so hell, dass es brennt. Es tut weh. Es ist Leben.

„Was ist dein Name?", fragt die hübsche Stimme und ich möchte weinen. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich nicht die Augen sehen darf, die zu der Stimme gehören. Vielleicht, weil es so eine einfache Frage ist und ich doch nicht die Antwort weiß. Fragt er mich? Niemand anderes antwortet. Heißt das, dass ich sprechen soll? Aber was soll ich sagen? Ich will nicht falsch antworten. Falsche Antworten bedeuten Schläge und Schmerz, zu viel Schmerz, zu dem Punkt, an dem ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich noch lebe, ob ich noch leben will.

„Du." Jemand stupst mich an, ich weiß nicht, wer. Ich darf nicht aufschauen. Vielleicht der, der gesprochen hat, der, dem ich noch nichts zuordnen kann. Seine Hand ist bleich, als würde er nicht viel an die Sonne kommen. Meine Hände sind auch bleich. Die Fesseln sind aus hellem Metall. Sie stechen nicht so stark heraus, wie sie sollten, irgendwie.

„Kannst du sprechen?", fragt dieselbe Stimme wie gerade eben. Kann ich sprechen? Ich kann denken, Worte denken, Sätze denken. Sollte ich sie aussprechen können? Wie mache ich meine Gedanken laut? Wenn ich meine Hände gegeneinander bewege, kann ich Geräusche machen. Ich kann auch mit den Füßen Geräusche machen. Jemand räuspert sich. Soll ich keine Geräusche machen? Werde ich dafür bestraft, nicht leise zu sein? Aber sie haben mich etwas gefragt... War das eine falsche Antwort?

„Hey, hab' keine Angst vor uns." Wieder die hübsche Stimme. Er sagt, ich soll keine Angst haben, aber meine Hände und Füße sind immer noch gebunden und ich darf immer noch nicht aufschauen. Genau wie bei ihnen. Ich hatte bei ihnen Angst. Und hier soll ich keine Angst haben?

Es ist wärmer, hier. Gut warm.

Ich bewege meinen Kopf. Das ist Nicken, oder? Es heißt Ja. Ich will Ja sagen, ich will sagen, ich will keine Angst vor euch haben, will keine Angst vor dir haben, Mann mit der hübschen Stimme. Der Nebel, der Nebel macht alles kaputt. Und ich bin weit weg, so weit weg, ich treibe dahin, und mein Körper, mein träger Körper sitzt gefesselt, irgendwo an einem mir unbekannten Ort, an dem es warm ist und an dem die Leute warme Stimmen haben.

Da ist Rot, zwischen dem Grau der Fesseln und dem weißlichen Farbton meiner Haut. Ist das Blut? Ich denke, es ist mein Blut, da auf meinen Armen und Händen. Es tut weh, aber ich spüre schon, dass die Wunden sich wieder schließen. Ist das normal? Ich weiß es nicht. Ich halte viel aus.

Jemand fasst mich am Arm an und, oh, er löst die Fesseln. Er löst die Fesseln, ohne sie wieder dranzumachen. Ich will aufblicken, will sehen, wer es ist, aber ich darf nicht, ich darf nicht aufblicken, ich muss den Blick unten behalten, und dann fasst er mir ans Kinn und hebt meinen Kopf. Ich schließe meine Augen, darf nicht hinsehen. Versteht er das nicht? Versucht er, mich dazu zu bringen, eine Anweisung zu missachten, damit ich bestraft werde? Aber warum, warum? Der Kerkermeister ist allmächtig, in der kleinen, verdrehten Welt, die jene Hölle ist, er braucht keine Gründe. Und sie, sie sind doch die Meister hier, warum der Aufwand?

Oh, er sagt etwas. Ihre Stimmen sind alle so warm, so angenehm. Im Kerker schreien die Gefangenen solange, bis ihre Stimme versagt, und sie haben keine hübschen Stimmen mit sanften Worten. „Palle, ich glaube, du hast ihr Angst gemacht. Schau, dey tut alles, um deinem Befehl von vorhin nicht zu widersprechen", und oh, es ist der Mann mit der hübschen Stimme. Ist Palle mein Name? Nein, er hat nicht mit mir gesprochen, er hat doch nach meinem Namen gefragt, oder? Ich will hinschauen, ich muss wissen, ob er hübsche Augen hat und ob sie seine Seele zeigen.

„Hey, es ist okay. Hey, bleib bei mir, schau mich an, in Ordnung? Du darfst hinsehen, du darfst sprechen. Hab' keine Angst vor mir." „Michael, was tust du da?! Du von uns allen weißt doch, wie gefährlich sie sein könnte, wenn wir tatsächlich die Richtife erwischt haben!" „Palle, ich weiß ja nicht, ob du hier einen bösartigen Hexenmeister erkennen kannst, aber alles, was ich sehe, ist ein halbtotes Kind, das genauso ein Opfer der Krone ist wie wir, wenn nicht mehr. Und, ich meine, selbst wenn dey mich zu irgendetwas zwingen sollte, könnt ihr beiden es immer noch verhindern."

Ist das hier echt? Die hübsche Stimme, nein, Michael hat gesagt, ich darf die Augen öffnen, und oh, er schaut mich an. Seine Augen passen zu seiner Stimme. Ich will dir sagen, wie hübsch du bist, wie hübsch deine Stimme und deine Augen und der Rest von dir sind.

Ich will dich erreichen, ich will mit dir sprechen, aber mein Körper reagiert kaum. Bitte, hörst du mich?

Seine Augen weiten sich, als sei er überrascht von etwas, und dann sagt er: „Ja, ich höre dich."

Du hörst mich? Wie schön. Ich glaube, ich bin glücklich. Meine Handgelenke tun nicht mehr weh. Du hast eine hübsche Stimme. Bist du Michael? Ist das dein Name?

„Ja, das ist mein Name. Und... Danke? Geht es deinen Handgelenken wirklich gut? Das ganze Blut sieht ziemlich übel aus."

Meine Gedanken driften wieder ab. Der Nebel lässt Erinnerungen wie Tinte verlaufen, bis ich selbst die gesprochenen Wörter nicht mehr lesen kann.

Wie heißen die anderen beiden? Der, der mich getragen hat, scheint Palle zu sein, aber wie heißt der Dritte?

Als hätte er meine Gedanken gelesen – oder vielleicht habe ich wieder laut genug gedacht, dass immerhin er es hören kann. Keine Ahnung – sagt Michael: „Falls du dich gewundert hast, die anderen beiden heißen Manuel und Patrick, aber sie werden meistens mit Manu und Palle angesprochen, genauso wie mich die die beiden meistens Micha nennen. Und wie heißt du?"

Ich weiß nicht. Ich weiß so wenig... Der Nebel lässt alles verschwimmen und verschwinden.

„Der Ne-" „Was hat er dir erzählt?" Patrick klingt... wütend. Warum ist er wütend und auf wen? Auf mich? Wahrscheinlich auf mich. Leute scheinen andauernd wütend auf mich zu sein, ohne dass ich verstehe, warum.

Er hat auch schöne Augen, ganz braun. Nicht so hübsch wie Michaels, aber schön. Seine Augen sind ganz offen, aber alles, was sie sagen, ist Wut und Angst und Unsicherheit. Warum hat er Angst? Wegen mir? Er scheint mich für gefährlich zu halten. Zögerlich taste ich nach ihm, rufe, so laut ich kann, und obwohl kein Laut es in den Raum schafft, hört er mich. Ich sehe es.

All das ist echt. Manuel fühlt sich auch echt an, obwohl ich ihn nicht sehe. Wo ist er? Ich weiß es nicht. Dinge fühlen sich echter an, wen sie Namen haben. Namen sind wie Leuchtfeuer im Nebel, sie lassen sich wiederfinden. Namen sind Leben. Namen sind gut.

Leuchtfeuer besiegen den Nebel, Stück für Stück. Sie zeigen mir den Weg zurück, zurück zu meinem Körper, zu meinen Gedanken, zu meinen Quellen. Es fühlt sich richtig an. Echt. Warm. Es ist gut. Zurück zu sein ist gut.

„Maudado", sage ich und meine Stimme klingt ungewohnt, kratzig von der Zeit, die ich sie nicht benutzt habe, aber richtig. Sie fühlt sich an wie nach Hause kommen. Zurück kommen. „Nennt mich Maudado."

Hinter mir höre ich, wie jemand scharf die Luft einzieht. Ist das Manuel? Es muss Manuel sein, denn im nächsten Moment fragt er: „Der Maudado, an den ich denke?", und ich weiß nicht, was er meint, doch Patrick und Michael scheinen seinem Gedanken besser, einfacher, mühelos folgen zu können.

Michael pfeift anerkennend. So ein kurzer Ton und doch wärmt er mein Herz, irgendwie. „Na, das erklärt, warum sie sich so viel Mühe gegeben haben. Ein Wunder, dass wir diejenigen sind, die sie da rausgeholt haben, und nicht der Manjo Clan."

Manjo Clan... Der Name kommt mir bekannt vor.

Namen sind Leben. Namen sind Leuchtfeuer. Leuchtfeuer sind gut. Sie besiegen den Nebel und klären den Geist.

Und wie konnte ich vergessen? Wie konnte ich all das vergessen?

„Ich muss zurück." Die Männer vor mir sehen mich überrascht an – endlich verstehe ich, wer sie sind, wer ich bin, endlich erinnere ich mich wieder – doch ich kann keine Rücksicht auf eventuell verletzte Gefühle nehmen. Nicht heute, nicht ausgerechnet heute. Mit einem leisen Klirren öffnen sich auch die fast vergessenen Fesseln, die meine Füße zusammen gehalten haben.

Als ich meine Augen schließe – zurück in die Dunkelheit, aber diese ist anders, wärmer, ein Zuhause – spüre ich endlich wieder die Verbindungen, etwas, von dem ich vergessen hatte, dass ich es vermisst habe. Ich bin wieder da, rufe ich, ich bin zurück, und hundertfach schallt mir entgegen, willkommen, Maudado, willkommen, willkommen zurück.

Holst du mich ab, frage ich, holst du mich ab, Fabian? Und er sagt, ich habe nur auf dich gewartet, sagt und denkt und fühlt, ich würde immer auf dich warten, und ich weiß, dass er weiß, wie dankbar ich bin. Und dann sagt er es nicht, aber er zeigt und fühlt und denkt, ich liebe dich, und ich fühle seinen Herzschlag, wie ich meinen fühle, und wie konnte ich ihn jemals vergessen?

Ich lächele und, durch das Eingreifen eines gnädigen Gottes vielleicht oder durch Magie oder ein kleines bisschen von beidem, verstehen sie, was ich sagen will, verstehen sie, dass es heißt, Danke und Auf Wiedersehen und Lebt Wohl alles in einem.

Und dann ist er da.

Seine Lippen auf meinen sind warm, sind echt, sind Leben. Sie sind Zuhause.

Notes:

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Ich schwöre, ich weiß nicht, was da am Ende passiert ist. I was in a really weird mood when I wrote that.