Work Text:
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Ich bin das Wasser, und du bist die Säure.
Manchmal bist du so stark, so beißend,
so gefährlich, so verletzend,
dass du mir wehtust.
Und manchmal bis du schwach und mild,
dann genieße ich das Brennen,
das du mir bescherst.
Wie gut du dann tust.
Und immer wieder willst du in mich eintauchen,
dich mit mir mischen.
Dann kommst du zu mir
und beginnst in mich zu tropfen
Kuss
Kuss
Kuss
und ich nehm dir deine Waffe,
mache aus Scharf Stumpf,
schwäche dich,
beruhige dich.
Ganz langsam.
Und du wirst immer weicher
und sanfter
und immer leiser.
Bis uns nur noch Wärme umgibt.
Und dann sind wir eins.
Ganz still.
~~~~~
Du bist das Wasser, und ich bin die Säure.
Du bist klar und weit,
ruhig und gründest tief.
Und wenn ich dich berühre,
dann zähmst du mich,
machst mich ruhig.
Aber manchmal kommst du zu mir,
und dein erster Tropfen durchdringt meine Oberfläche
Kuss
und der Sturm zieht auf,
wühlt uns auf,
schlägt immer größere Wellen.
Und immer mehr von dir dringt in mich ein,
und immer lauter brodelt das Gemisch.
Und es gibt kein Zurück mehr.
Dann vereinen wir uns ganz,
explodieren
ohrenbetäubend
und
****funkensprühend*****.
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